Freitag, 29. April 2011

Saisonabschlussgrillen: Wichtige Infos! (Update)


Das Saisonabschlussgrillen wird in diesem Jahr nicht auf dem Campus Golm, sondern an den beiden Beachfeldern am Max-Planck-Institut (MPI) stattfinden.

Offizieller Beginn der Veranstaltung ist nunmehr am Donnerstag, den 12.05.2011 um 19 Uhr. Einige sind bereits ab mittag vor Ort und beachen!

Basti kümmert sich entsprechend um Grill und Grillkohle. Essen bringt jeder selbst mit. Wer eine Frau zu Hause hat, kann auch gerne Salate etc. machen lassen und mitbringen (ja, auch die Frau!)
Ca. 3-6 Kisten Bier sollten entsprechend noch organisiert bzw. verteilt werden.

Um 19:30 Uhr beginnt die Vortragsreihe zum Thema Bier. Dabei wird die Reihenfolge der Vortragenden ausgelost. Für jeden Vortrag ist eine Maximalzeit von 5 Minuten vorgesehen. Am Ende entscheidet das Publikum per Schallomat über den originellsten Vortrag und somit den Sieger. Dieser bekommt 20 Freistriche auf der VFH-Bierliste von der Mannschaft gesponsert (Wer noch kein Vortragsthema hat: spätestens jetzt solltet ihr im Gästebuch mal ca. 3 Seiten zurückblättern - es winkt Freibier!)

Im Anschluss an diese Zeremonie beginnt die offizielle VFH-Urkundenverleihung. Ihr dürft gespannt sein auf ein neues Urkundenlayout, neue Kategorien und ein besonderes Extra-Schmankerl! Bei den Damen des USV wird dieser Abend als Teambuilding-Pflichttermin angesetzt, denn wie Nowi einst sagte: Zu einer Sexparty gehören bekanntlich auch Frauen!

Beachtet bitte auch den Menüpunkt "Termine"! Aber nun wünsche ich uns allen eine fette Sause!

Sonntag, 27. März 2011

VFH-Urkundenverleihung - Saison 2010/2011

Die Helden des VFH Potsdam stehen vor der nächsten Ehrung: in der mannschaftsinternen Abstimmung zu den Spielern der Saison gesellen sich in diesem Jahr fünf neue Kategorien! Bitte füllt die folgende Exceltabelle aus und schickt sie an die darin enthaltene E-Mail-Adresse!


Um die Datei vor unbefugtem Zugriff zu schützen, wurde sie mit einem Kennwort versehen. Das haben alle Spieler bei Studivz bzw. per E-Mail erhalten!

Viel Spaß beim (zeitnahen!) Ausfüllen - mögen die Besten gewinnen!

Mittwoch, 23. März 2011

Der "Rote Baron" ist tot - es lebe der "Rote Ronny"

Eigentlich gab es an diesem Samstag nur ein Spiel, und zwar das gegen Cottbus ... dass vorher noch die Begegnung gegen Wusterhausen anstand, erschien uns eher lästig und zudem vollkommen unnötig. Diese professionelle Einstellung sicherte uns einen überragenden 3:1 Sieg, dessen eindrucksvoller Glanz nur von der schiedsrichterlichen Leistung überstrahlt wurde.
Cottbus, das einen deutlichen Sieg gegen uns erringen musste, wollte es aus eigener Kraft den Landesmeistertitel erringen, war die lähmende Versagensangst im ersten Satz deutlich anzumerken - vor allem der Zuspieler schien seine vor Angstschweiß triefenden Hände kaum trocken zu kriegen. Mit abgeklärter Routine und erhaben wirkender Selbstsicherheit wurde Cottbus mit einem 0:1 Satzrückstand in die Pause entlassen. Dass die Lausitzer sich nun (vorerst) nicht wie ein in Panik geratenes Kaninchen von den Schlächtern des VFH skalpieren und zerlegen ließen, spricht einerseits für eine gewisse Gereiftheit dieser partiell recht jungen Mannschaft, andererseits muss sich das "Schlachthausensemble" aus Golm den Vorwurf gefallen lassen, die Hasenjagd nicht konsequent weiter betrieben zu haben, so dass es nach zwei gespielten Sätzen 1:1 stand.
Nun begann der amüsante Teil des Tages. Nachdem Ronny beim 13:10 für uns eine bescheidene Schiedsrichterkritik für angebracht hielt, und im Zuge seiner Erregung die miserable Leistung noch verbal angemessen würdigte, sah sich der Schiedsrichter animiert, unangemessen und übertrieben hart in den fairen Wettkampf um den "meistsanktionierten Spieler" einzugreifen und Ronny Rot zu zeigen. Ronny wurde nun adäquat durch Tom ersetzt. Cottbus zeigte nun, was sie von einem wahren Spitzenteam (wie etwa dem VFH) noch trennt, nämlich die Kaltschnäuzigkeit, einen solchen Vorteil zu nutzen. Die erneute Satzführung setzte Cottbus nun so stark zu, dass sie im vierten, in dem uns Ronny wieder zur Verfügung stand, vollkommen zusammenbrachen und von den nun wie entfesselt aufspielenden Hauptstädtern vollends zerlegt wurden - wenn selbst Björn mit als "Aufgaben" getarnten Dankeball-Einwürfen in das Zentrum des gegnerischen Feldes punkten darf ... eine größere Demütigung kann es nicht geben (außer vielleicht von Nowi geblockt zu werden). Cottbus bekam keinen Fuß mehr auf den Boden, Bälle übrigens auch nicht. Am Ende stand ein vernichtendes 3:1 für die Heroen aus Golm. Dass Cottbus dennoch Landesmeister wurde ist dagegen der Unfähigkeit Schöneiches zu verdanken - aber gut, nachdem was sie zuletzt gegen den VFH geboten haben, war das ohnehin klar.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Schiedsrichterleistung mal wieder unter aller Kanone war?

Freitag, 18. März 2011

Götterdämmerung über Golm

Die Veteranen werden sich noch an diesen Spieltag erinnern, als Energie Cottbus als designierter Landesmeister kurz vor Ende der Saison völlig überraschend mit einer Niederlage gegen den USV Potsdam II alles verspielte ... der "Schwarze Tag" in den Annalen des SV Energie. So überraschend und tragisch diese Niederlage für Cottbus damals war, so absehbar scheint sie in diesem Jahr zu sein, denn auch wenn es für die Heroen aus Golm eigentlich um nichts mehr geht, drei Niederlagen gegen Cottbus in einer Saison hat es noch nie, und wird es auch nie geben. Schöneiche hat sein Debakel im Tempelbezirk zu Golm schon erlebt. Am Samstag wird die Energie heruntergefahren und erleuchtet werden wird die Halle durch den göttlichen Schein der Heroen aus Golm!

Mittwoch, 16. März 2011

Sekt oder Selters in Golm

Am Samstag verabschiedet sich das Schwarze Ballett von seinen treuen Fans aus der Brandenburgligasaison 2010/11 mit einem hochdramatischen Saisonfinale. Wieder einmal wird der Landesmeister im Tempel zu Golm gekürt. Entgegen den Erwartungen der Fachwelt ist es allerdings nicht die Boygroup aus Potsdam, die in diesem Jahr die Schale (hiermit ist nicht die Hopfenkalt-Schale gemeint) entgegennehmen wird, sondern eventuell der SV Ernergie. Da dieses Team jedoch bereits 2 Mal gegen die Uniteds aus Golm siegen konnte, ist der Ausgang und damit das Happy End für Cottbus äußerst fragwürdig. Ein 3:0 der Gastgeber könnte die Tabelle nochmaldurcheinander wirbeln. "Eier" sind in solch einer Situation gefragt, und die dicksten hat bekanntlich der VFH. Es wird also spannend. Zuschauer sind herzlich willkommen. Unsere Tarife: VFH Fans kommen für umme in die Halle. Gäste-Fans müssen lediglich den Unkostenbeitrag von 8,50€ sowie die Hallennutzungstaxe von 15,78€ (bitte passend) aufbringen. Kinder unter 50cm bzw. 14 Kilo kommen selbstverständlich unter Vorlage amtlicher Dokumente umsonst rein.
Alles in allem war es eine kuriose Saison:
  • der VFH wurde nicht Meister hatte aber dennoch viel Spaß und spielt seit 2 Monaten nur noch 2-er Turniere (wie cool!)
  • Blau-Weiß steigt ab (wie blöd!!)
  • Elsterwerda steigt nicht ab (wie blöd!!!!!!)
  • eine neue Möglichkeit der Erfassung der Trainingsbeteiligung wurde eingeführt
  • Tom brillierte auf der Mitte
  • Georg bekam noch nicht Gelb-Rot (zumindestens bei uns)
In der nächsten Saison wird der VFH mit viel frischem Blut erneut um die Krone im Land kämpfen. Woher das frische Blut kommen soll? Schulle will im Event-Kalender unsere Geburtstage eintragen. Dabei macht er uns einfach alle 10 Jahre jünger, mit der Folge das Rosi wieder D-Jugend spielen kann (kein Witz) und Tom Senioren I (Witz).
Ende und bis Samstag

Freitag, 25. Februar 2011

Trauerzug mit Ehrenbezeugung

Nur wenige wissen, dass die "Brandenburgliga" nur deshalb so heißt, weil der VfB Blau-Weiß Brandenburg seit ihrer Etablierung ständig darin vertreten war, gewissermaßen eine, inzwischen vergilbte, Inventarnummer besitzt. Doch in dieser Saison geht eine Ära zu Ende - Blau-Weiß wird den schweren Gang in jene Liga antreten, wo man noch selber pfeifen muss ... ich weiß: "Wo ist da der Unterschied zur Brandenburgliga?". Dennoch stimmt es uns sehr traurig, nicht nur deshalb, weil wir noch vor einigen Wochen im guten Glauben hilfreich zu sein, zwei Punkte an die Havelstädter verschenkt haben, sondern vor allem auch deswegen, weil die Auswärtsfahrten nach Brandenburg immer so schön kurz sind ... nicht sowas wie Elsterwerda oder Spremberg (es trifft auch immer die falschen). Noch mehr als diese ökonomischen Parameter sind es aber die soziologischen Aspekte, die uns melancholisch werden lassen, denn, auch wenn es schwer zu Glauben ist, dass der VFH sowas wie "Freunde" hat, so besteht doch zwischen uns eine längere, freundschaftähnliche Verbindung, die regelmäßig bei diversen Cups erhärtet wird, auch wenn sich daran im Nachhinein immer keiner erinnert, denn dann wären wir ja nicht dabei gewesen ... klingt komisch, ist aber so.
An diesem Samstag reist die Trauergemeinde des VFH Potsdam ein letztes mal nach Brandenburg, um dem VfB Blau-Weiß die letzte Ehre zuteil werden zu lassen, die Ehre, ein letztes Mal vom großen und zutiefst bewunderten VFH eine 3:0 Klatsche nach biblischen Vorbild zu bekommen. Diese Ehrerbietung wollen wir ihnen bezeugen, damit sie guten Gewissens in Frieden ruhen können. Für die Sportfreunde haben wir entsprechend wenig Freundlichkeit übrig - der VFH verfügt nur über einen begrenzten "Sympathievorrat" - so dass sie in einem freudlosen Spiel für die uns zuletzt zugefügte Niederlage mehr als nur ein blaues Auge und eine gebrochene Rippe kassieren werden ... oder, um es anders zu formulieren: "It's Clinetime"

Dienstag, 22. Februar 2011

Nachtrag unter historischer Betrachtung

Ohne die grandiose Berichterstattung des göttlichen Scriberius Georgius Maximus schmälern zu wollen, soll doch noch einmal auf einige Ereignisse des vorangegangenen Spieltages verwiesen werden.

1.) Zunächst einmal muss der Umstellung des Trainings gehuldigt werden. Der VFH hat dem konservativen Volleyballtraining die rote Karte gezeigt und beschreitet nun einen eigenen Weg zur Leistungssteigerung. Das Team trainiert derzeit unter permanenter Wettkampfbelastung, um die individuellen Fähigkeiten zu stärken und so das in der letzten Saison verloren gegangenen "Mia san Mia"- Gefühl, sowie das Sieger-Gen wieder zufinden (2er-Turnier). Zudem wird zur Erwärmung nun regelmäßig ein Mix aus Konditions- und Koordinationstraining durchgeführt (Fussi spielen). Die Maximierung des Fitnesszustandes lässt sich dabei nicht leugnen.

2.) Erstmals konnte das Team nach abgesessener Clenbuterol-Dopingsperre des gesamten Mittelblocks der VFH mit der geballten Offensivpower gegen einen Gegner in der "doch so schwachen BRB-Liga" (O-Ton Energie Cottbus) antreten - Ergebnis bekannt. Nur in der Kreativabteilung war Tobi an diesem Spieltag nicht auswechselbar aufgrund fehlender Alternativen - aber hier greift ja das Konditionstraining ^^

3.) Der VFH ist auch taktisch mittlerweile seinen Gegnern haushoch überlegen. Der zweimalige Landesmeister spielt Volleyball 2.0. Dies zeigte sich bereits im Spiel gegen Elsterwerda und wurde folgerichtig gegen Schöneiche fortgesetzt. Der Erfolg beruht zunächst auf dem Mix zwischen der Aufschlag-Taktik "Wir haben euch was mitgebracht....." (Ronny), "KURZ" (Rest) und "Zu Kurz" (Tobi).

In besonders kniffligen Situationen greift der Major allerdings gaaaaanz tief in die Taktikkiste - wie an diesem Wochenende geschehen. Beim Spielstand von 22:23 deutete Tom einen Doppelwechsel an. Dabei tat er so, als wenn er sich zur Verstärkung des Blocks für Tobi bringen würde - der stand allerdings noch im Rückraum. Schulle kam zum Aufschlag. Da wir über diesen Schachzug eingeweiht waren, mussten wir die allgemeine Fassungslosigkeit mitspielen, was uns eine Nominierung für den diesjährigen Oscar eingebracht hat. Der Gegner war ob dieses taktischen Kniffes so überrascht, dass der nächste Angriff erstmal im Netz landete - wohl aus Angst, Tom würde zum berüchtigten VFH-4er-Block ansetzen. Aus Frust warf der Schöneicher Zuspieler, bzw. der Spieler, der sich dort im Zuspiel versucht, den Ball Richtung VFH-Bank, was ihm prompt den Gelben Karton bescherte....ergo: Tom hatte mit seiner Einwechselung zwei Punkte erzielt und der TSGL der letzten Hoffnung beraubt, hier mehr als einen Blumentopf mitzunehmen. Dieser Spielzug ist auch als die "Masteitsche Umzingelung" oder als "Tomscher Doppelschlag" in den Volleyballlehrbüchern zu finden.

4.) Nicht zu vergessen ist natürlich das Verhalten der NR. 18 der TSGL. Er ist wohl der bekannteste Einwohner Schöhneiches (er spielte in "Otto- Der Ausserfriesische" Ottos Bruder mit der Stehparty-Frisur (vor 1985 Geborene erinnern sich vielleicht)). Nachdem wir seinen 8. oder 9. an den Block/Netz/Wand angegriffenen Ball leicht humoristisch von der Tribüne aus kommentierten, dabei aber unseren Volleyballsachverstand sowie sämtliche Objektivität mit einbezogen, zeigte uns dieser junge Mann doch tatsächlich seinen ausgestreckten Mittelfinger,

Unter der Rubrik Kommentare darf gern eine Interpretation dieses geheimen Zeichens erfolgen, da in einem Akademikerverein solch, vermutlich aus der Schauspieler/Künstlerszene gängigen, Geheimzeichen, nicht geläufig sind.

Ich wünsche ihnen eine schöne Woche, ihr Master P.